Viele Abnehmwillige glauben, dass vor allem wenig Essen den Weg zur Traumfigur ebnet – und machen dadurch fatale Fehler: Der Stoffwechsel wird an das mangelhafte Nahrungsangebot angepasst und heruntergefahren, der Energieverbrauch verringert sich. Sobald wieder in normalem Maße gegessen wird, ist eine Gewichtszunahme über das Ausgangsmaß hinaus vorprogrammiert. Dabei sorgt oft ein Nährstoffmangel für die Schwierigkeiten mit dem zu hohen Gewicht.

Bevor der Kampf gegen die Pfunde angetreten wird, sollte der Körper einer Analyse unterzogen werden: Denn nicht selten ist auch ein Nährstoffmangel mitverantwortlich für hohes Gewicht bzw der schleppenden Gewichtsabnahme. Zuletzt konnte in einer Studie aus den USA der positive Effekt von Vitamin D nachgewiesen werden. Die Studie wurde mit Probanden durchgeführt, die allesamt einen Mangel an Vitamin D zu beklagen hatten. Während dieser Mangel durch eine künstliche Zufuhr bei einer Gruppe aufgehoben wurde, fand ein Vergleich zu einer Kontrollgruppe mit bestehendem Vitamin D-Defizit statt.

Der Erfolg bei der Gewichtsabnahme spricht eindeutig dafür, dass das Vitamin entscheidend bei den Stoffwechselvorgängen beteiligt sein muss, auch wenn den Wissenschaftlern die genauen Zusammenhänge noch nicht bekannt sind. Der tägliche Bedarf von fünf Mikrogramm kann auch auf natürlichem Wege erreicht werden. Die Schwierigkeit besteht aber darin, dass viele Lebensmittel mit hohem Vitamin D-Gehalt nicht auf unserem Speiseplan stehen. Vor allem in Innereien wie Leber oder aber in Hering steckt das Vitamin. Auch in Käse und anderen Milchprodukten ist Vitamin D enthalten, aber in weitaus geringeren Mengen. Zur Deckung des Bedarfs wären beispielsweise 500 Gramm Käse notwendig. Auch vier Hühnereier könnten genug Vitamin D liefern, werden aber kaum täglich verzehrt. Wem diese natürliche Vitamin D Zufuhr nicht mundet, der kann auf Portalen, wie der Europa-Apotheek Vitamin D Ergänzungsmittel finden.

Vorsicht ist vor allen Dingen bei Crash Diäten geboten: lange Zeit wurde ausschließlich propagiert, dass ein Kaloriendefizit der Weg zum Erfolg sei – egal wie es erreicht wird. Doch genau hier kann der Körper tricksen, indem er den Stoffwechsel herunter fährt und den Energieverbrauch somit erheblich reduziert. In diesem “Sparmodus” kann der Körper durchaus bis zu zwölf Monate verweilen, wobei das Ergebnis vergänglich ist, da bei normaler Nahrungsmittelaufnahme, der Körper vermehrt Fettzellen produziert. Außerdem sind die Nebeneffekte erheblich, da sogar das Erbgut verändert werden kann. Der Gesundheit tut keiner der Abhnehmwilligen auf diese Weise einen Gefallen. Sinnvoller erscheint der Muskelaufbau: Das Plus an Muskelmasse verbraucht auch dann Energie, wenn wir schlafen. Für den Herzschlag oder den Erhalt der Körpertemperatur werden etwa 60 bis 70 Prozent unserer Energie benötigt der Rest kann unter anderem für die Fettverbrennung verwendet werden. Das Kaloriendefizit sollte also sehr moderat ausfallen, damit der Stoffwechsel auf normalem Niveau verbleibt und „im Schlaf“ weiter arbeiten kann.

Für eine “Crash-Diät” gibt es viele Gründe: Bis zum Besuch einer Hochzeit soll das alte Kleid wieder passen; im Sommer wird die Bikinifigur herbeigesehnt. Klar ist aber auch, dass dem Körper damit erheblich geschadet wird. Der bekannte Jojo-Effekt, also das verstärkte Zunehmen nach der Diät ist nur ein Teil des Problems, sogar das Erbgut kann auch lange Sicht durch Hungerkuren geschädigt werden. Besser ist es maßvoll und nachhaltig abzunehmen. Vor allem ein moderater Muskelaufbau kann dabei unterstützend wirken, weil dadurch der gesamte Energieumsatz angehoben wird. Zudem sollte das Blut auf Nährstoffmängel untersucht werden: Vor allem eine Minderversorgung an Vitamin D kann Übergewicht hervorrufen.

Hinterlasse eine Antwort