FettverbrennungWenn abgenommen werden soll, bauen sich zuerst überschüssige Wasseransammlungen im Körper ab. Damit dann aber auch das Körperfett wirksam reduziert wird und es nicht zum Abbau von Muskulatur kommt, kann mit den richtigen Nährstoffen einiges bewegt werden.

Wie kommt es zur Bildung der berühmten Fettpölsterchen? Hier gibt es zwei Hauptursachen, die es zu beachten gilt. Zum einen baut der Körper diese Ansammlungen von Fettzellen auf, um darin im Moment nicht verwertbare Stoffe zu speichern. Zum Zweiten ist die sogenannte Energiebilanz eine wichtige Ursache. Energiebilanz bedeutet, dass sich die ausgenommene Energie in Kalorien mit der verbrauchten Energie decken muss. Wird mehr aufgenommen als verbraucht, bilden sich Fettdepots.

Sichtbares und unsichtbares Körperfett

Die Fettansammlungen, die unter der Haut entstehen, sind von außen sichtbar. Doch können sich auch um Organe und Muskeln Depots bilden, die dann nicht mehr direkt von außen zu erkennen sind. Ein Beispiel für Fettansammlungen um die Organe ist zum Beispiel das Bauchfett. Der gewölbte Bauch entsteht, weil Bauchhöhle keinen Platz mehr bietet und das Gewebe nach außen drängt.

Inzwischen ist bekannt, dass Körperfett nicht nur das ästhetische Empfinden stört, sondern auch sehr aktives Gewebe darstellt. So produziert vor allem Bauchfett Hormone und Botenstoffe, die entzündliche Vorgänge vortäuschen. Das Immunsystem reagiert, durch die Falsch-Ausschüttungen von Hormonen gerät der gesamte Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Auf diese Weise beginnt dann oft ein Teufelskreis, der sich nicht nur auf der Waage zeigt, sondern sich auch in Gesundheit und Wohlbefinden niederschlägt.

Weniger Gewicht, weniger Fett?

Leider stimmt dies nicht unbedingt. Tatsächlich muss der Körper einiges leisten, um seine Fettdepots abbauen zu können. „Leichter“ geht, aus Sicht des Körpers, die Energiegewinnung, indem Muskelgewebe abgebaut wird. Um dies zu vermeiden, sollte bei jeder Diät Sport eine wichtige Größe sein, denn der Körper baut nichts ab, was er braucht. Auch Nährstoffe, welche die Fettverbrennung wirksam unterstützen, sorgen dafür, dass wirklich nur das abgenommen wird, was auch abgenommen werden soll.

Der schnelle Gewichtsverlust am Anfang einer Diät hat, wie oben schon erwähnt, mit dem Abbau von Wassereinlagerungen zu tun. Um dies zu unterstützen, die Ausscheidung zu fördern, ist es wichtig, viel zu trinken. So werden auch Herz und Kreislauf entlastet und die oft beklagten Diätkopfschmerzen können gemildert werden.

Nährstoffe, die die Fettverbrennung unterstützen

Die Aminosäure L-Carnitin, welche in der Nahrung etwa in magerem Rind- oder auch Lammfleisch, sowie Wild zur Verfügung steht, spielt hier eine sehr wichtige Rolle. L-Carnitin wirkt als Katalysator, also als Hilfsstoff, damit der Körper sein überschüssiges Fett verstoffwechseln und so abbauen kann. Gleichzeitig unterstützt es die Umwandlung von Fett- in Muskelgewebe. So wird Muskelabbau nicht nur verhindert, der Aufbau kräftiger und geschmeidiger Muskeln wird unterstützt. Die Muskulatur ist ein wichtiger körpereigener Helfer für eine gute Fettverbrennung denn Muskel verbraucht selbst in Ruhe viele Kalorien, einfach nur, weil er da ist.

Unter den Vitaminen sind die Vitamine C, E und die B-Vitamine besonders wichtig für eine effektive Fettverbrennung. Besonderen Stellenwert erhält hier das Vitamin C, welches steuernde und überwachende Funktionen im Zellauf- und abbau  innehat. Die Hormone wiederum kontrollieren den Stoffwechsel, dessen Leistungsrate, Hungergefühl und Ähnliches, so dass ein Gleichgewicht hier wichtige Voraussetzung für eine gute Fettverbrennung darstellt. Vor allem wenn Stress eine Rolle spielt, oder auch geraucht wird, wird viel Vitamin C verbraucht, dass ersetzt werden sollte. Zusammen mit dem Vitamin E fängt es die Freien Radikale und macht deren Ausscheidung möglich. Auch auf gute Mineralstoffversorgung mit Calcium und Magnesium sollte geachtet werden, diese Stoffe sind ebenfalls von großer Bedeutung im Stoffwechsel.

Wer seinem “inneren Kraftwerk” dem Darm etwas Gutes tun möchte, kann dies mit Linolsäure tun. Dieser Stoff schützt und stärkt die Darmwände. So kann der Darm effektiver arbeiten und auch auf das Immunsystem wirkt die Linolsäure positiv. Mehr Informationen zu diesem interessanten Thema finden Sie hier.

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