Kalorien zählen – ein Begriff, der viele Menschen, die abnehmen wollen, die Hände über dem Kopf zusammen schlagen lässt. Jede Mahlzeit, jeder Snack muss dabei notiert werden und man kann das Essen nicht mehr genießen. Doch es geht auch einfacher, denn beim Kalorien zählen geht es weniger darum, über lange Zeit seine Kalorienaufnahme zu dokumentieren, sondern vielmehr darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viele Kalorien man aufnimmt.

Eine Woche reicht aus

In der Regel reicht es aus, seine normalen Essensgewohnheiten zu beobachten. Eine Woche lang sollte man sich die Mühe machen, alle Lebensmittel, die man zu sich nimmt, zu notieren. Mittels moderner Kalorienrechner im Internet können diese Lebensmittel dann in Kalorien umgewandelt werden. Wichtig ist, dass die korrekte Menge der zugeführten Lebensmittel bekannt ist. Hier kann eine Küchenwaage gute Dienste leisten.

Alle mittels Internetrechner ermittelten Werte sind natürlich nur ungefähre Richtlinien. Genaue Kalorienangaben gibt es nur in den seltensten Fällen. Allerdings wird damit schon deutlich, welche Mengen an Kalorien man pro Tag zu sich nimmt.

Nach einer guten Woche ist auch zu erkennen, ob an bestimmten Tagen wesentlich mehr Kalorien aufgenommen werden, weil zum Beispiel der wöchentliche Restaurantbesuch mit Freunden ansteht. Gezielt lassen sich so die Tage mit hoher Kalorienzufuhr entdecken und beim nächsten Restaurantbesuch wird statt des Schweinebratens eben doch ein leckeres Fischgericht bestellt.

Welche Lebensmittel sind kalorienreich?

Ein Vorteil beim Abnehmen mit Kalorien zählen besteht auch darin, dass durch die Eingabe der Mahlzeiten in den Kalorienrechner deutlich wird, welche Lebensmittel besonders kalorienhaltig sind. Diese können sukzessive vom Speiseplan gestrichen, zumindest aber reduziert werden. So erhält man auch ein besseres Gefühl dafür, welche Lebensmittel vermehrt auf den Speiseplan gehören, welche eher seltener zubereitet werden sollten, und zwar ohne dauerhaft Kalorien zählen zu müssen.

Langfristig kann man so nicht nur abnehmen, sondern fällt es auch leichter, sein Gewicht zu halten. Denn die Grundlagen, welche Lebensmittel gesund und kalorienarm sind, kann man anhand des eine Woche geführten Ernährungstagebuchs erlernen.

Was bringt das Kalorien zählen für eine Woche noch?

Aufgrund der Analyse der eigenen Ernährungsgewohnheiten kann jederzeit der eigene Grund- und Gesamtumsatz mit den tatsächlich zugeführten Kalorien verglichen werden. Dadurch wird deutlich, ob man zu viele Kalorien zu sich nimmt und ob man einsparen muss. Zudem erhält man einen Überblick darüber, wie sich die Kalorienzahl auf Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße verteilt, so dass gezielt auf einen Teil der Fette z. B. verzichtet werden kann. Vielfach wird auch erst durch die Analyse des täglichen Essens klar, wie viele Kalorien bestimmte Speisen überhaupt haben und dass diese besser zu meiden sind.

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