Jeder kennt es, wenn sich der Knopf an der Hose nur noch unter größter Anstrengung schließen lässt oder die Bluse bedenklich über dem Brustkorb spannt. Stellt man sich dann auf die Waage, wird es amtlich: Die Zahl, die einem in die Augen springt, ist erschreckend und was man längst schon ahnte, ist Wirklichkeit geworden.

“Jedes Pfund geht durch den Mund”

Zu gut schmecken die Nudeln beim Italiener, zu gerne schleckt man immer wieder zwischendurch ein Eis und Chips und Co. gehören zu einem gemütlichen Fernsehabend einfach dazu.
Wohlfühlen tut man sich schon lange nicht mehr, doch ans Abnehmen denken viele erst dann, wenn der Kleiderschrank nur noch zu enge Teile hergibt.
Zahlreiche Zeitschriften bieten tolle Diätpläne an, die vielversprechend klingen und es scheinbar möglich ist, alles zu essen und trotzdem schnell an Gewicht zu verlieren. Aber so einfach geht das leider nicht und hat man tatsächlich abgenommen, folgt nicht selten der Jo-Jo-Effekt.

Ohne Diätplan geht es nicht

Wer abnehmen möchte, sollte sich unbedingt einen Diätplan erstellen – Erfahrungen zeigen, dass eigene Diätpläne erfolgversprechender sind als Diätpläne aus Zeitschriften, da sie ganz individuell erstellt und gewisse Vorlieben mit eingeplant wurden.
Neben einem gut durchdachten Diätplan sollten Sie sich ein Ziel setzen: Wie viele Pfunde wollen Sie in welcher Zeit verlieren? Allerdings sollte das Ziel realistisch gesteckt werden.
Wenn Sie gerne Sport machen, hilft Ihnen die Bewegung selbstverständlich, schneller das Ziel zu erreichen. Diätpläne sind aber auch ohne sportliche Betätigungen zielführend.
Motivieren Sie sich beispielsweise damit, dass Sie das zu eng gewordene Lieblingskleidungsstück des Öfteren anschauen und immer wieder anprobieren, ob es schon besser passt. Wenn es wieder locker sitzt, wird das die größte Belohnung für Sie sein.
Planen Sie nicht allzu lange im Voraus, sondern erstellen Sie jede Woche einen neuen Diätplan. Bestücken Sie ihn mit Gerichten, die Sie mögen und nicht mit Speisen, die Ihnen nicht schmecken, aber für das Abnehmen besser geeignet sind.
Setzen Sie sich ein zeitliches Limit, wann Sie die letzte Mahlzeit einnehmen – zu spätes Essen am Abend bringt unnötige Kalorien auf die Waage.

Lebensmittel, die sie bevorzugt essen sollten

Gemüse, besonders in Form von Rohkost und Obst sollten auf jedem Diätplan zu finden sein, da beides satt macht und wenig Kalorien auf die Waage bringt.
Brot gilt als Dickmacher, wer also auf Brot nicht verzichten möchte, sollte auf Vollkornprodukte umsteigen und dem Baguette Lebewohl sagen. Genau das Gleiche gilt für Nudelfreunde: Vollkornnudeln sind sehr sättigend und enthalten weniger Kalorien als die herkömmlichen Teigwaren. Beim Fleisch sollten Sie darauf achten, es nicht mit zu viel Fett anzubraten, Grillen eignet sich hierfür besser.

Verzichten Sie auf gewisse Nahrungsmittel

Schokolade, Kuchen und der Snack zwischendurch sollten beim Abnehmen unbedingt vermieden werden. Auch Chips, Cräcker und Erdnüsse gehören nicht auf den Diätplan. Ebenso sind kalorienreiche Getränke, wie Cola oder Bier tabu.

“Sündigen” ist zwischendurch erlaubt

Wer gerne Schokolade ist, darf zwischendurch gerne ein Stückchen essen. Auch eine Scheibe Brot vom leckeren Baguette ist möglich, wenn Sie Vollkornbrot nicht mehr sehen können. Mit diesen kleinen Sünden vermeiden Sie den Heißhunger – der irgendwann bei jeder Diät kommen wird.
Verzichten Sie auch nicht auf das Geburtstagsessen bei Ihren Freunden: Genießen Sie das Essen und sparen Sie lieber Kalorien an den Tagen zuvor ein. Solche Belohnungen sind wichtig, um eine Diät erfolgreich durchzuhalten.

So könnte der Diätplan für einen Tag aussehen

Frühstück: Zwei Vollkorntoast (ohne Butter) belegt mit fettarmer Wurst, wie beispielsweise mageren Schinken, dazu Gurken oder Tomaten.
Kaffee oder Tee ohne Zucker

Über die Mittagszeit: Obstsalat oder knabbern Sie unterschiedliche Gemüse, wie Karotten, Radieschen oder Paprika.

Abendessen: Putensteak gegrillt mit Pellkartoffeln und einem Gemüse Ihrer Wahl

Trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser am Tag.

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Erstellt in Diät

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